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[Adventskalender] Merry Dog-Mas – oder was würden unsere Hunde dazu sagen?

Der erste Advent ist schon vorbei und auch der Nikolaus hat wieder das Weite gesucht. Wir dürfen heute das 7. Türchen des Dogblogger-Adventskalenders öffnen und ich habe mal Johnny in die Tasten hauen lassen, um zu wissen was unsere Hunde denn eigentlich von der Weihnachtszeit halten. Duke kann hier leider noch nicht so viel zu sagen, denn dieses Jahr steht sein erstes Weihnachten überhaupt an!
Das gestrige Türchen wurde von „Loki the Border“geöffnet und im Türchen war ein tolles DIY, habt ihr das Türchen schon gesehen? Falls nein, schaut unbedingt dort auch noch vorbei!

 
Moin Leute, ich bin´s Johnny,
ihr müsstet mich doch alle kennen, oder? Falls nicht stelle ich mich noch mal kurz vor:
Mein Name ist John Boy und ich bin eine 5 Jahre junge Französische Bulldogge mit strahlend weißem Fell und einigen dunklen Akzenten. Frauchen sagt man erkennt mich an meinem Überbiss und der rausgestreckten Zunge.
 
Frauli hat mich gefragt, ob ich nicht auch mal für ihren Blog schreiben könnte und fand den Dogblogger-Adventskalender dafür eine tolle Möglichkeit.
Naja, ich habe mich wohl überreden lassen, aber nur, weil sie mir dafür Leckerchen versprochen hat. Sie wollte wohl auch mal einen professionellen Text veröffentlichen, von mir versteht sich, und nicht immer nur dieses Geschwafel und deswegen erzähle ich euch jetzt etwas über unsere Weihnachtszeit.
 

Der erste Dezember

Ab dem ersten Dezember geht der Stress los, es sind jetzt ja auch nur noch 23 Tage bis Weihnachten! Wow, wieso man da immer so stressen muss? Keine Ahnung, aber ich lasse mich davon nicht aus der Ruhe bringen. Frauli und Mini-Herrchen öffnen jeden Tag irgendeine Tür und da ist dann auch eine Überraschung drin. Wo wir die ganzen Türen versteckt haben weiß ich auch nicht, 24 Türen habe ich hier bei uns noch nicht gefunden!
Es wird auch immer viel bei uns gebastelt, da sitzen Frauli und Oma-Frauli dann immer in der Küche am Tisch und schneiden irgendwas kaputt, um es am Ende wieder zusammenzukleben. 
Totale Zeitverschwendung wie ich finde, die könnten lieber mal kuscheln kommen oder ein paar Leckerchen rausgeben, aber dann kleben die den Schrapel auch noch überall hin.

Naja, die werden schon wissen was sie tun – hoffe ich.

Oma-Frauli hat mir übrigens einen Pulli gestrickt, den trage ich hier.
Er ist so schön warm, aber ich mag ihn irgendwie trotzdem nicht so gern!
Duke soll auch noch einen bekommen.

Es ist Nikolaustag

Den „Nikolaus“ von dem sie am 06.Dezember immer sprechen habe ich noch nie gesehen. Da kann ich die ganze Nacht aufpassen – da kommt keiner. Außer Oma-Frauli und Groß-Herrchen die stopfen dann ganz viel Kram in die Schuhe, damit man sie nicht mehr anziehen kann glaube ich. Die Schuhe müssen dafür aber geputzt werden. Frauli hat das früher immer gemacht, mittlerweile hat sie keine Lust auf Schuhe putzen, ich glaube ja sie ist einfach faul, sie sagt aber, dass sie einfach viel zu viele hat. Ob man das so glauben kann? Ich glaube auf jeden Fall nicht an den Nikolaus solange ich ihn nicht mit eigenen Augen gesehen habe! Morgens holen Frauchen und Mini-Herrchen den Kram wieder aus den Schuhen raus, die Logik verstehe ich nicht, wieso man erst was reinstopft um es zwei Stunden später wieder rauszuholen, aber so ist das in der Weihnachtszeit scheinbar.

Es ist Nikolaus! Ich durfte aber mal wieder nicht ausschlafen
und dann kommt die mit ihrer Kamera und will Bilder machen… Echt jetzt?

 

 

Weihnachtsbaum ja, nein, vielleicht?

Ab dem Nikolaustag beginnt auch wieder die alljährliche Baum-Diskussion. 
Jedes Jahr brauchen die tagelang Zeit, um sich zu entscheiden ob es einen Baum gibt oder doch nicht. Oder doch einen kleinen. Oder einen großen. Letztes Jahr waren sie sich einig: Wir wollen nur einen kleinen Baum haben! Von wegen, die Diskussion können die sich sparen. Ein riesen Teil haben die mal wieder gekauft. Hat grad so hier reingepasst und hat mir meinen Sonnen-Platz weg genommen. Ich will dieses Jahr keinen haben. Ich will meinen Platz behalten. Ist nämlich der einzige bei dem ich mich schön in die Sonne legen kann.
Der Baum wird dann geschmückt. Das macht Frauli immer. Erst kommen Lichter die aussehen wie Kerzen. Oma-Frauli hat erzählt, dass wir keine echten Kerzen nehmen, das sei zu gefährlich. Ich glaube ja, dass es einfach leichter ist die Lichter anzumachen, anstatt hunderte von Kerzen. Aber klar, ist mal wieder zu gefährlich.
Wisst ihr eigentlich, dass ich Bälle über alles liebe? Ja? Dann könnt ihr euch ja vorstellen, wie ich das finde, wenn Frauli ungefähr 50 Bälle an diesen dämlichen Baum hängt und ich KEINEN, ja wirklich keinen einzigen davon zum spielen haben darf. Man hab ich immer Ärger bekommen, wenn ich mir doch mal eine stibitzt habe. „Das ist gefährlich, das geht kaputt, du verletzt dich, gib das her, mach aus, John Boy!“, bla bla blaaaa… ich will doch nur einen Ball abhaben, aber nicht meine Bälle sondern den da! Das verstehen die hier aber nicht. Mal wieder. Dieses Jahr habe ich ja aber noch Duke zur Unterstützung! Vielleicht schaffen wir es zusammen uns einen Ball unbemerkt zu stibitzen? Das wäre mal was! Dann hab ich nämlich auch was von der Weihnachtszeit.

„Hab iff irfendfo waf von Bälle gehört?“

 

Die Zeit vor Heiligabend

Jeden Sonntag wird gemeinsam gefrühstückt, naja ohne mich natürlich – ich weiß nicht was man als Hund von der Weihnachtszeit halten soll? Ich dachte es geht um Familie, aber bei den coolen und vor allem leckeren Sachen darf ich nie mitmachen! Gut zurück zum Sonntagsfrühstück, da zünden sie auch immer eine Kerze mehr an, erst eine, dann zwei, dann drei und dann die vierte. Sie lachen oft darüber, dass wenn die fünfte Kerze brennt man Weihnachten verpennt hat. Ist wohl irgendwie so ein Spruch. Haben sie ja echt Glück gehabt, dass der Kranz nur vier Kerzen hat, sonst würden sie es wahrscheinlich jedes Jahr verschlafen. 
Wenn die vierte Kerze brennt ist übrigens Weihnachten, zumindest dieses Jahr fällt der 4.Advent genau auf Heiligabend, ist nämlich ein Sonntag.
 
Hab ich schon erzählt wie stressig die Wochen vor Heiligabend werden? 
Nicht? Ja dann mach ich das jetzt! Andauernd ist irgendwer weg, muss Geschenke besorgen. Geschenke heimlich einpacken. Wenn die wüssten, dass ich immer schon ganz genau weiß wer was bekommt würden sie mich bestimmt ausfragen. Die können es immer gar nicht abwarten, bis sie die Geschenke auspacken dürfen. Aber ist ja alles heimlich und außerdem hat sie ja der Weihnachtsmann gebracht… Ja, ne ist klar oder? 

 

 

das Christkind ist da, oder auch nicht?

Ob man nun an den Weihnachtsmann glaubt oder nicht, Heiligabend ist immer schön. Wir verbringen immer den ganzen Tag zusammen, auch wenn ich mal wieder beim Essen – was ja wohl das Beste von allem ist! – nicht mitmachen darf. Ich bekomme immer dasselbe. Zuerst wird gemeinsam gefrühstückt, ist für Mini-Herrchen ganz schön doof, der schläft nämlich gerne mal bis 16.00Uhr. Frauli geht dann manchmal auch noch einen Weihnachtsausritt machen, zwar ohne mich, aber ich komme auch auf meine Kosten, denn wir gehen eine riesige Familienrunde. Wenn es nicht regnet natürlich, sonst will ich gar nicht nach draußen gehen. 
Mittags wird nur eine Kleinigkeit gegessen. Dafür Abends umso mehr. Es gibt immer irgendwas leckeres. Raclette, einen Braten, eben was ganz Besonderes. Man, ich sags euch nur ungern, aber wenn ihr wüsstet wie gut das immer riecht! Echt gemein sowas. Übrigens leuchtet das komplette Haus, Kerzen, Lichterketten, Dekokram – alles voll. Aber ich gebs zu, es ist ja auch ganz schön.
Während dem Essen verbringe ich den Abend vor dem Kamin, da ist es nämlich immer so schön mollig warm. 
Nach dem Essen gibt es die Geschenke, da gibt es für mich sogar auch immer was, einen großen Knochen oder so. Ich liebe die Bescherung! Mein Geschenk bekomme ich auch zuerst, dann kann ich den ganzen Abend knabbern.
Vor der Bescherung wurde bei uns früher immer eine Geschichte vorgelesen. 
Das hat Fraulis Papa damals immer gemacht. Das war seine Lieblingsgeschichte und Fraulis auch. 
Jetzt wo er nicht mehr da ist liest Frauli sie manchmal noch vor, weil es wohl Tradition ist oder so. Die Geschichte handelt vom Weihnachtsmann, vielleicht kennt ihr ja auch die berühmte Geschichte? Hier ist sie:

„Ich bin acht Jahre alt. Einige meiner Freunde sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ‚Sun‘ steht, ist immer wahr. Bitte sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“  […] 

„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie sind angekränkelt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. 

Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Und Du weißt ja, dass es all das gibt, und deshalb kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.  

Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen würde den Weihnachtsmann zu Gesicht bekommen. Aber was würde das schon beweisen?  

Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen –, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles.  

Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein.  

„Ist das denn auch wahr?“, magst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehn mal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.  

Frohe Weihnacht, Virginia!

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Auch wenn ich ihn noch nie gesehen habe und auch niemals sehen werde, die Geschichte zeigt so viel wahres auf sagt Frauli. Völlig nebensächlich ob es nun den Weihnachtsmann geben mag oder nicht, man sieht nie alles! 
Vielleicht wird es ja jetzt auch eure Weihnachtsgeschichte? Oder habt ihr schon eine? 

 

Wenn ich an das ganze Essen denke grummelt mein Bauch schon wieder, also Guten Hunger!



Ich wünsche euch alles von Herzen eine besinnliche Weihnachtszeit, lasst euch nicht stressen und verbringt die kostbare Zeit mit euren Liebsten. Weihnachten ist schließlich das Fest der Liebe! 

Auf bald ihr Lieben wünschen euch Johnny & Frauli natürlich auch


Das morgige Türchen versteckt übrigens leckere Rezepte für eure Hunde, die Cavaliermädchen haben sich hier ordentlich ins Zeug gelegt! Also nicht vergessen und morgen unbedingt das Türchen öffnen!

Zum kompletten Adventskalender und allen Türchen gehts hier lang!

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9 Kommentare

  • Reply The Pell-Mell Pack

    Klasse John Boy! Ich merke schon, dass du richtig auf Weihnachten freust. Und ich drücke dir die Daumen, dass der Christwelpe dir einen schönen roten Ball unter den Baum legt. Den Christwelpen gibt es nämlich wirklich. 😉
    Herzliche Grüße
    Stephie mit Enki und Luna

    8. Dezember 2017 at 7:58
  • Reply Annemarie Wagner

    Guten Morgen 😃 ja 😊 auch wir haben unsere Traditionen und Geschichten 🎅🏻

    8. Dezember 2017 at 7:59
  • Reply Annemarie Wagner

    Schöne Adventszeit wünsche ich noch 🎅🏻

    8. Dezember 2017 at 8:04
  • Reply Eva

    Ach wie herlich, ich glaube ja ganz fest daran, das sie sich einen Ball mopsen können. Nun sind sie ja zu Zweit und da ist die Ablenkung so viel größer, außerdem auch der Niedlichkeitsfaktor ist enorm gestiegen und zack ist der leckere Braten doch noch beim Hund gelandet. Ich wünsche euch besinnliche Weihnachten, genießt es und vielleicht aber nur vielleicht wird hier ja bald auch Weihnachten richtig verstanden mit so vielen tollen Bällen.

    8. Dezember 2017 at 16:41
  • Reply Auenländerin

    Na da bist du aber eher ein Weihnachtsmuffel. Bei uns mögen die Hunde glaube ich Weihnachten, weil es jeden Sonntag selbstgebackene Kekse für sie gibt.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

    11. Dezember 2017 at 7:45
  • Reply Meine handvoll Hufeisen

    Das wäre mal was! Einen neuen Ball habe ich lange nicht mehr bekommen ! Danke dir Stephie und Luna und Enki natürlich auch!

    11. Dezember 2017 at 9:33
  • Reply Meine handvoll Hufeisen

    Wie schön, welche Geschichten liegen denn bei euch immer unter dem Weihnachtsbaum? 🙂
    Wir wünschen auch eine besinnliche Adventszeit :-*

    11. Dezember 2017 at 9:34
  • Reply Meine handvoll Hufeisen

    Vielen Dank Eva,
    wir wünschen auch euch eine besinnliche Weihnachtszeit, der Braten bleibt aber hoffentlich auf dem Tisch 😉
    Mit so viel tollen und glitzernden Bällen kann Weihnachten doch nur klasse werden 😉

    Viele Grüße Eva mit Johnny & Duke

    11. Dezember 2017 at 9:36
  • Reply Meine handvoll Hufeisen

    Wenn es hier jeden Sonntag Kekse für mich geben würde, wäre die Weihnachtszeit gar nicht mehr zu übertreffen! Da muss ich aber Frauchen noch was beibringen, damit sie hier auch jeden Sonntag für uns backt! Das wäre ja wie der Himmel auf Erden 😉

    Liebste Grüße
    Johnny

    11. Dezember 2017 at 9:38
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