Manege frei - Trickhunde

[miDoggy] Manege frei für die Trickchallenge & wie du sie deinem Hund ganz leicht beibringen kannst!

 Manege frei für die Trickhunde –  Eine Woche & 7 Tricks für euch und euren Hund

Die miDoggy Trick-Challenge lassen Johnny und ich uns natürlich nicht entgehen!
 
Durch die Anmeldung des „miDoggy-Newsletters“ könnt auch ihr mit dabei sein und jeden Tag eine Mail mit einem neuen coolen Trick erhalten. Eine Anleitung ist auch immer gleich mit dabei, falls ihr nicht so genau wisst, wie ihr eurem Hund den neuen Trick beibringen sollt.
 
Habt ihr auch Lust? Dann meldet euch doch gleich für den Newsletter an:
 
 

Aber wie bringe ich meinem Hund am besten einen neuen Trick bei?

Ja das ist wohl die Frage aller Fragen und gar nicht mal so einfach! 
 
Am aller wichtigsten ist natürlich erstmal eine große Portion Geduld! – und laut Johnny (und wahrscheinlich auch vieler seiner Pfotenfreunde) gaaaaanz viele Leckerlies! 
 
Ja, Leckerlies sind auch mein „Geheimrezept“ für das Tricktraining. Den Trend eines Klickers haben wir unauffällig übersprungen, ich finde das Training mit einem Klicker zwar total toll und bin auch der Meinung, dass die Belohnung dadurch gezielter gesetzt werden kann als  mit einem Leckerchen. Trotzdem habe ich für Johnny und mich noch nie die Notwendigkeit eines Klickers gesehen, denn wäre ich mit Leckerlies irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr weiterkommen, hätte ich einen anderen Weg gesucht und etwas neues ausprobiert. Dem war aber nicht so und wir sind bei der „altmodischen“ Methode geblieben, bei der als Belohnung und Bestätigung immer ein Leckerlie und natürlich ganz wichtig die Stimme folgt. Für Johnny und mich hat sich das sehr bewährt und das könnte man natürlich auch auf seine „verfressene Ader“ schieben, denn egal was für Leckerchen wir verwenden – ob selbst gebacken,gekauft oder aus unserem Zweibeiner-Kühlschrank – es funktioniert immer ;).
 
Aber das klappt natürlich nicht bei jedem Hund, denn jeder Hund ist genauso wie wir Menschen unterschiedlich und jedes Team muss für sich selbst den Besten und Einfachsten Weg herausfinden! 
Einen ultimativen Tipp gibt es also nicht, denn jeder Hund hat andere Ansprüche, die sein Besitzer am aller Besten kennt!
 
So jetzt geht es los mit dem ersten Trick der miDoggy Trick-Challenge!
 
Trick 1 – High Five

 

Diesen Trick kennt Johnny schon länger, bei uns heißt er aber „Gib Fünf“ oder auch nur „Fünf“. 
Ich glaube dieser Trick ist neben „Sitz“ und „Platz“ der mit beliebteste oder auch bekannteste Trick unter allen Hundebesitzern und somit natürlich auch schon fast ein Must-Have auf der Trickliste! 
High-Five ist einer der Tricks, die – zumindest bei Johnny – nicht lange geübt werden müssen, sondern sehr schnell verstanden werden und sitzen, denn manchmal ist es ja gar  nicht so einfach zu verstehen was Frauchen oder Herrchen denn da grade sehen möchte !
 
Außerdem sieht so ein High-Five ja auch einfach nur zu goldig aus oder was sagt ihr?


 
 
Johnny kann „High Five“ natürlich mit beiden Pfötchen 😉
 
Trick 2 – Pfötchen auf den Arm legen
 
Als mich diese Mail des miDoggy-Newsletters erreichte war ich erstmal weniger begeistert von dem neuen Trick. 
Die Pfoten auf den Arm legen? Das soll ein schöner Trick sein? Naja!
 
Zugegeben war ich sehr skeptisch und habe überlegt ob Johnny diesen Trick überhaupt lernen muss und ob ich überhaupt anfangen soll ihn zu üben. Gehört oder gesehen hatte ich bisher noch nie davon. Und so toll kann ein Kunststück ja jetzt nicht sein, wenn man vorher noch nie was davon gehört hat, oder? „Sitz“, „Platz“, „Gib Pfote“ alles Tricks, die jeder kennt und glaube ich der Großteil aller Fellnasen schonmal lernen musste, die gehören ja schließlich zu den Klassikern unter den Trickhunden. 
Mein Motto war in dem Fall also ganz klar „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.“
 
Aber es ist ja erst der zweite Tag der Challenge und da können wir ja nicht gleich aufgeben, weil Frauchen denkt der neue Trick ist gar nicht so cool!
Also natürlich gesagt, getan und ran an den neuen Trick:
 
Was soll ich sagen? Nach ca. 10 Minuten hatte Johnny sich gemerkt, was es bedeutet, wenn ich meine flache Hand auf meinen Arm lege und „Beide“ sage. Die Arbeit im Vorfeld mit High Five und Gib Pfote hat diesen Trick natürlich in vielerlei Hinsicht vereinfacht. Heute (2 Tage nachdem wir den Trick einstudiert haben) reicht es, wenn ich ihm nur meinen Arm hinhalte und schwups sind seine Pfötchen da!
Ich lag total falsch mit meiner anfänglichen Skepsis und bin froh, dass ich ihn Johnny doch noch gezeigt habe! Die Pfötchen auf dem Arm sind einfach unglaublich süß und ab jetzt auf jeden Fall einer meiner Lieblingstricks! 
Aber das ist ja meistens so, dass etwas was man am Anfang gar nicht mochte im Endeffekt total toll ist. 
 
Einen Nachteil hat das Pfötchen auf den Arm legen dennoch: 
Vorsicht bei T-Shirt und Hundepfoten, die Krallen zerkratzen wirklich alles und nach dem Üben hatte ich einen schmerzenden, zerkratzten und feuerroten Arm! 😀 Zum Glück war das Wetter heute echt bescheiden und ich konnte zum Fotos machen eine Jacke anziehen, dann tun die Krallen auch nicht mehr weh 😀
 
 
 
 
 
So sieht unser neuer Trick dann vollendet aus, also ich finde es Zuckersüß und ihr?
 
Trick 3 – Turn
 
Diesen Trick kennt Johnny schon länger, bei uns heißt er „Dreh Dich“, obwohl ich ehrlich gesagt gar nichts mehr sagen muss, wenn er diesen Trick ausführen soll. Ich muss nur noch einen kleinen Kreis mit meinem Zeigefinger in die Luft „malen“ und Johnny weiß sofort was gemeint ist: im Kreis drehen natürlich 😉
Um Dir diesen niedlichen Trick ein bisschen besser zu veranschaulichen habe ich dazu ein kleines Video gemacht, mit Fotos hat das alles nicht so funktioniert und sah total ulkig aus. Also hier nun das Video von meinem Johnny beim Turn:
 
 
 
 
 
Wie bringt man seiner Fellnase diesen Trick bei?
Mit Johnny habe ich es mir ganz einfach gemacht und einfach mit einem Leckerlie einen Kreis um ihn geführt. Also mit dem Leckerlie vor die Nase und dann langsam einen Kreis ziehen, dass der Hund dem Leckerchen folgen kann. 


Dann natürlich das Kommando „Turn“ oder „Dreh Dich“ geben und wenn du möchtest noch das Handzeichen dazu geben. In kurzer Zeit hatte Johnny verstanden, was von ihm verlangt wird und der Trick war gemerkt! Wenn Du Fragen zu Turn hast dann melde Dich gerne bei uns.
 
Trick 4 – Peng
 
Auch Peng kann Johnny schon, bei uns heißt der Trick natürlich wieder mal anders: „Spiel Tod“. Ich hatte am Anfang große Probleme damit Johnny das Kunststück beizubringen, weil er totale Angst davor hatte sich auf den Rücken zu legen. Warum weiß ich natürlich nicht, aber Johnny hat leider schon nicht so schöne Dinge erlebt, bevor er bei uns eingezogen ist – darum geht es hier ja jetzt aber nicht.
Ich glaube es hat fast 1 Jahr gedauert bis ich es das erste Mal mit Ruhe und ohne Stress geschafft habe ihn auf den Rücken zu legen. Mit Kraft hätte es sicherlich schon früher funktioniert, aber er soll ja keine Angst davor haben sich auf den Rücken zu legen und das Bauchkraulen mal zu genießen! Mit ganz viel Geduld haben wir seine Angst mittlerweile besiegt und das ist definitiv Johnnys Lieblingskunststück, weil das Bauchkraulen ja doch super toll ist.
 
Wie Du deinem Hund „Peng“ beibringen kannst?
Wenn eure Fellnase nicht gerade so einen Spezialfall wie Johnny ist, dann ist das überhaupt nicht so schwer. Die Hauptsache ist, dass die Kommandos „Sitz“ und „Platz“ schon beherrscht werden und dann fangt ihr am Besten zuerst im „Platz“ an. Dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie Du fortfahren kannst. Entweder versuchst du dem Hund den „Weg auf den Rücken“ mit einem Leckerlie zu zeigen oder du legst ihn aus dem Platz vorsichtig auf den Rücken. Dabei dann natürlich nicht vergessen das Kommando  zu sagen und zu Loben. Wenn das richtig sitzt könnt ihr dann einen Schritt weiter gehen und euren Liebling direkt aus dem Sitz tot spielen zu lassen und nicht mehr aus dem Platz.
 
 
Trick 6 – auf einen Gegenstand stützen
 
Auf einen Gegenstand stützen kann Johnny sich natürlich auch. Bei uns ist das aber irgendwie weniger ein Kommando, dass ich ihm wirklich bewusst beigebracht habe, sondern eher „zufällig“ entstanden. Damit Johnny seine Vorderpfoten auf einen Gegenstand stützt „klopfe“ ich einfach vorsichtig mit der flachen Hand auf den Gegenstand und er weiß direkt, dass er sich da rauf stellen soll.
 
Falls Du trotzdem wissen willst, wie du deinem Vierbeiner dieses Kommando beibringen kannst, dann schau dir unseren Trick 2 aus der Challenge an, denn da erkläre ich wie wir den Trick „Pfoten auf den Arm legen“ gelernt haben. Das Prinzip ist bei diesen Beiden
 nämlich dasselbe 🙂
 
 
 
 
Wie Dir jetzt vielleicht aufgefallen ist, fehlen Trick 5 und 7: Halten und Geheimnis. Ich habe im Moment das Tricktraining mit Johnny etwas zurück geschraubt und wir wiederholen erstmal nur unsere bereits bekannten Tricks. Das liegt einerseits daran, dass Johnny die letzte Woche krank war und noch nicht wirklich über den Berg ist. Andererseits, weil Duke ja nun seit zwei Wochen hier ist und leider noch sehr viel nachholen muss. Das heißt Duke muss erstmal lernen wirklich auf seinen Namen zu hören, aufhören alles aufzuessen und anzukauen und natürlich die Grundlagen wie „Sitz“ und „Auf deinen Platz“. Wenn das alles mit Duke funktioniert und Johnny wieder vollständig auskuriert ist fangen aber auch wir wieder an!
 
So und das wars schon wieder von uns! Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit deiner Fellnase beim Tricksen und vielleicht kennst Du ja auch noch weitere Tricks, die man den Vierbeinern beibringen kann? Immer her damit!
Falls Du noch Fragen zu einem Trick oder der Herangehensweise hast kannst du dich auch gerne bei uns melden und wir versuchen dann zusammen euer Problem zu lösen! Wir stehen Dir gerne immer mit Rat und Tat zur Seite 🙂
 
Eure Eva mit Johnny & Duke

 

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