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Es ist doch nur ein Tier! Oder?

Anlässlich des 25. Geburtstages der AGILA Haustierversicherung wurde zu einer wundervollen Blogparade aufgerufen! Das Thema um das es sich heute dreht heißt nämlich: Wie hat euer Vierbeiner euer Leben verändert?
So unglaublich toll ich dieses Thema auch finde, so schwierig ist es auch zu beantworten. Ich lebe seit ungefähr meinem 6. Lebensjahr mit Hunden zusammen und habe seit meinem 12. Lebensjahr eigene Pferde.
Ein Leben ohne Vierbeiner ist für mich wirklich absolut unvorstellbar, dennoch habe ich einige Punkte bei denen ich definitiv sagen kann:  So haben meine Vierbeiner mein Leben verändert!

Was wäre wenn…?

Stellt ihr euch manchmal auch diese Frage?
Ich ertappe mich relativ häufig dabei, wie ich über diese Frage nachdenke. Und ja, ich habe mich auch schon öfter gefragt “Was wäre, wenn ich weder Hund noch Pferd hätte?” oder “was wäre, wenn ich noch nie Hund und Pferd gehabt hätte?”. Ich kann darüber natürlich nur spekulieren, denn wie schon gesagt ist für mich ein Leben ohne eine Vierbeiner gar nicht vorstellbar bzw. kann ich mich auch kaum an ein Leben ohne Tiere erinnern, aber dennoch kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich nicht der Mensch wäre der ich heute bin.
Tiere können einem so unglaublich viel geben und lehren und das meist ohne, dass man selbst wirklich viel davon mitbekommt. In meiner Kindheit hat mich unsere Hündin Bijou und mein Diego ganz sicher eines gelehrt: Verantwortung zu übernehmen.

Sobald man sich für ein Tier – völlig egal ob es sich um ein Kaninchen, eine Katze oder sonst ein Tier handelt – entscheidet, muss man die volle Verantwortung für dieses übernehmen. Das Tier schenkt dir sein Vertrauen und all das wundervolle was es dir geben kann und dafür sind wir Menschen dazu verpflichtet mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel für dieses Tier zu sorgen. Das bedeutet nicht nur, dass es genügend Futter und Streicheleinheiten bekommt, sondern wir müssen auch in schweren Zeiten für unseren Vierbeiner einstehen können und manchmal auch schwere Entscheidungen treffen – das Wohle des Tieres sollte immer an erster Stelle stehen.

 

Verantwortung und Abhängigkeit

Das wir Verantwortung übernehmen, das wissen wir ja jetzt bereits, aber wie ist das mit der Abhängigkeit? Ein spontaner Kurztrip übers Wochenende oder mal eben eine Woche Urlaub am Meer? Tja, mit spontan ist hier bei mir leider nicht so viel zu machen. Erst muss jemand für Hund & Pferd gefunden werden und möchte ich überhaupt alle eine Woche lang “alleine” lassen?

Nicht nur bei der Urlaubsplanung machen einem die Vierbeiner manchmal das Leben schwer. Teilweise beginnt es bei ganz alltäglichen Dingen, wie z.B. langen Arbeitszeiten oder Unternehmungen die weitaus länger als 6 Stunden andauern. Das Leben mit den Vierbeinern muss einfach gut geplant sein.
Das ist für mich persönlich nichts negatives – im Gegenteil ich bin sowieso ein eher semi spontaner Mensch. Lieber ein bisschen zu viel als zu wenig geplant, auch wenn es am Ende ja sowieso immer ganz anders kommt als man denkt. Mich stört diese Abhängigkeit also wirklich überhaupt nicht, ich habe sie mir ja schließlich auch selbst ausgesucht. Trotzdem wäre es natürlich manchmal deutlich einfacher, wenn man dann vielleicht doch mal einen Tag oder ein paar Stunden länger weg sein möchte.

Ernährung ist alles

Ja, glaubt mir das stimmt wirklich! Nur geht es hier natürlich (leider) nicht um meine (mehr als ungesunde) Ernährung, sondern natürlich um die der Hunde! Früher gab’s halt Trockenfutter oder irgendwas aus der Dose vom nächsten Supermarkt.
BARF? Was ist das denn? Obwohl, nimm die Frage zurück – ich möchte es gar nicht so genau wissen.

Ja, und jetzt stehe ich hier mit Fleisch, Pansen, Innereien und dem ganzen Gedöns in der Küche und portioniere fein säuberlich nach einem akribisch ausgetüftelten, perfekt auf den Hund abgestimmten Wochenplan die Mahlzeiten und backe nebenbei ein paar Leckerchen für die Jungs – ich meine, ich möchte ja schließlich ganz genau wissen was meine Hunde so fressen, während ich mir das nächste Stück meiner Tiefkühlpizza in den Mund schiebe.

 

Meine Handvoll Hufeisen

Ohne meine Vierbeiner würde ich jetzt nicht hier sitzen und diesen Artikel für euch schreiben, denn diesen Blog würde es gar nicht geben. Worüber sollte ich denn auch schreiben, wenn ich weder Hund noch Pferd an meiner Seite hätte?
So viel einfacher und entspannter das Leben in manchen Situationen ohne die Tiere wäre, so wäre es auch viel trister, grauer, langweiliger.
Meine Vierbeiner machen mein Leben bunt und füllen es wortwörtlich mit Leben, Liebe und Energie. Und ich bin unglaublich froh, dass ich genau das mit euch teilen kann.

(D)Ein Freund für’s Leben

Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Spruch, den eine Bekannte damals immer gesagt hat: “Früher hatten wir viel Geld und viele Freunde, heute haben wir Pferde!”
Und damit hat sie sowas von Recht! Aber wenn ich ehrlich bin, ich würde es nie wieder eintauschen wollen. Die Tiere machen uns so viel reicher, als Geld es jemals könnte und davon mal ganz abgesehen, lernt man durch seine Tiere doch auch so unglaublich viele neue Menschen kennen, denen man als “Tierloser” wahrscheinlich niemals begegnet wäre.

Mit euren Vierbeinern habt ihr einen Freund fürs Leben gewonnen. Auch wenn er euch höchstwahrscheinlich nicht bis zu eurem Lebensende begleiten kann, so seid ihr sein ganzes Leben für ihn da.
Nutzt die gemeinsame Zeit die ihr habt und genießt jeden Moment! Es ist nicht immer alles perfekt, weder bei uns noch bei sonst jemandem, aber es geht um die Momente, die durch unsere Vierbeiner einfach perfekt sind!

 

Eure Eva & die Handvoll Hufeisen

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